Anleitung | Karten

Eclipse-Technik

12. September 2018

Schon vor längerem habe ich ein bisschen mit der Eclipse-Technik gespielt und damit Karten für die Geburtstage von zwei liebenswerten Ladies gezaubert. Ich finde ja, für diese Technik eignen sich die “Large Letters” – Framelits also die großen Buchstaben Stanzformen von Stampin’ Up! ganz besonders gut.

Zunächst einmal .. was genau ist eigentlich die Eclipse Technik? Ich habe lange gegoogelt … am sinnvollsten ist mir einfach die Erklärung: Etwas in den Hintergrund, in den Schatten stellen. Und genau das macht die Technik – es hebt etwas bestimmtes hervor und lässt damit den Rest in den Hintergrund rücken. Dabei ist es egal, ob es sich um Buchstaben, oder einfach nur um Formen handelt. Also wenn Ihr die von mir genutzten Buchstaben nicht habt, nehmt etwas anderes … Kreise, Vierecke, Herzen, Blätter .. der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Und auch die Bigshot ist nicht zwingend nötig .. es ginge auch mit Handstanzen, dann dürfen die Motive aber nur am Rand liegen.

Bei den beiden vorliegenden Karten bin ich wie folgt vorgegangen:

Als erstes habe ich ausgemessen, wie groß mein farbiger Hintergrundbereich sein muss (Buchstaben die man verwenden möchte nebeneinanderlegen und messen). Dann habe ich mir ein Passepartout gebastelt und den Hintergrund mit Stupsies und Stempelkissen bearbeitet. Ein Beispiel dazu findet Ihr in diesem Video: Maskier-Technik

Als nächstes habe ich die Pusteblumen aufgestempelt und alles gut trocknen lassen.

Dann habe ich die Buchstaben ausgestanzt … ich habe sie dafür nebeneinander auf den Hintergrund gelegt und ganz vorsichtig mit Washitape befestigt (Band mehrfach vorher auf die Haut kleben, damit es nur leicht haftet und nicht das Papier beim Abziehen verletzt). Durch die Bigshot ziehen und ausstanzen.

 

 

Das gleiche habe ich nochmal mit Moosgummi gemacht, also alle Buchstaben noch einmal aus weißem Moosgummi ausgestanzt und unter die Buchstaben geklebt. Und dann habe ich die Buchstaben einfach wieder in die entspechenden Löcher geklebt. Durch das Moosgummi stehen sie schön ab und treten damit hervor.

Zuletzt habe ich dann noch das “Sending” und das “to you” aufgestempelt und den Hintergrund erst auf eine Schicht farbigen Karton und dann wieder auf Flüsterweiß geklebt. Ziemlich einfach alles und doch wunderschön, oder nicht?

 

Und zuletzt wie immer das Material, das ich benutzt habe, soweit es noch verfügbar ist:

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